Wetenschap en Bewijs over Biofilm Infecties bij Onvruchtbare Merries

    Wissenschaftliche Evidenz & Forschung

    Umfangreiche veterinärmedizinische Forschung und klinische Daten aus tausenden von Fällen untermauern unser Verständnis therapieresistenter Endometritis.

    Experten-Podcast

    Hören Sie den Experten zu: Studien durchgeführt im Hagyard Equine Medical Institute und Godolphin’s Kildangan Stud enthüllen neue Erkenntnisse über latente Endometritis und ruhende Streptococcus-Bakterien.

    Erfahren Sie, warum traditionelle Behandlungen oft scheitern und wie neue Ansätze den Zuchterfolg verbessern können.

    Warum traditionelle Tupfer versagen

    Standard-Uterustupfer erkennen aktives Bakterienwachstum, übersehen aber oft durch Biofilm geschützte Erreger und subklinische Entzündungen. Das ist der Grund, warum Stuten mit sauberen Tupfern dennoch nicht trächtig werden.

    Vergleich diagnostischer Methoden

    Eine Vergleichsstudie untersuchte drei diagnostische Methoden zum Nachweis von Gebärmutterentzündungen bei Stuten:

    Biopsie82% Sensitivität

    Erkennt die höchste Anzahl positiver Stuten

    Zytologie77% Sensitivität

    Gute Erkennungsrate

    Tupfer34% Sensitivität

    Erkennt die wenigsten Infektionen – übersieht 2 von 3 Fällen

    Biofilm-Studie: Frontiers in Microbiology

    Die Forschung zeigt, wie die Biofilmbildung Bakterien sowohl vor Antibiotika als auch vor dem Immunsystem schützt.

    "Biofilme im equinen Uterus schaffen einen Zustand persistierender Infektion, der sich herkömmlichen Erkennungs- und Behandlungsmethoden entzieht."

    Die Studie untersucht, ob Streptococcus equi subsp. zooepidemicus in Epithelzellen eindringen und dort überleben kann.

    Die Forscher testeten Stämme von Stuten mit Endometritis. Diese Stämme drangen in humane Epithelzellen ein, und einige Bakterien überlebten innerhalb der Zellen über einen längeren Zeitraum.

    Fazit: S. zooepidemicus kann eine intrazelluläre Phase haben, was erklärt, warum Infektionen bei Zuchtstuten verborgen bleiben oder wiederkehren können.

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    28.887 Endometriale Proben Analysiert

    Große deutsche Studie (2018–2022): 25,9% der Kulturen zeigten Wachstum von fakultativ pathogenen Bakterien.

    β-hämolysierende Streptokokken79,7%
    E. coli var. haemolytica5,2%
    E. coli4,3%
    Klebsiella pneumoniae3,9%
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